… und immer noch kein Fell in Sicht …

So langsam wurde die Haut wieder stärker und fester. Allerdings waren immer noch keine Haare in Sicht.

Dinah wollte nun aber wirklich nicht mehr longiert werden. Wie konnte ich einen Sattel drauf machen ohne dass die Haut geschädigt wurde?

1. Versuch

  • echtes Lammfell direkt auf den Rücken
  • dann die Schabracke
  • dann der Sattel

Das Ergebnis war für mich noch nicht zufriedenstellend.

2. Versuch

  • echtes Lammfell direkt auf den Rcüken – ein Loch an der Stelle der Talgdrüse in das Lammfell reingeschnitten
  • Schabracke
  • Sattel

Da man das Loch niemals an der richtigen Stelle positionieren kann ohne ein zu großes Loch auszuschneiden, war diese Lösung für mich ebenfalls nicht zufriedenstellend.

3. Versuch

  • Hirschtalg auf den Talgdrüsen verteilen
  • Gelpad (Action-Pad) direkt auf den Rücken
  • Schabracke
  • Lammfell-Pad
  • Sattel

Viele hatten mir von dem Gelpad direkt auf dem Rücken abgeraten, da die Pferde hierbei sehr stark schwitzen. Allerdings hat es bei mir am besten funktioniert. Der Hirschtalg hat die Haut etwas geschützt und gleichzeitig sofort für eine geringe Reibung gesorgt. Durch das Schwitzen wurde die Reibung minimiert. Nach dem Reiten habe ich die Sattellage mit Wasser ausgewaschen und das Geldpad unter dem Wasserhahn gereinigt – Haare, Schweiß und Dreck wurden abgewaschen und waren für den nächsten Einsatz bereit. Dadurch musste ich nun auch nicht  mehr sooft die Schabracken waschen. Das Sauberhalten der Sattellage ist unheimlich wichtig, wenn ein Pferd unter den Talgdrüsen leidet. So, für Dinahs Rücken war die Lösung gefunden! Ab jetzt habe ich mit Reiten und Longieren abgewechselt. Das freut Dinah sehr.

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